Trainiere Ihren Geruchssinn

Verbessere Ihren Geruchssinn durch Geruchstraining. Es mag seltsam klingen, aber es macht durchaus Sinn. Trainiere Ihre Muskeln, indem du jeden Tag ins Fitnessstudio gehst oder ein Musikinstrument übst, um sicherzustellen, dass du (hoffentlich) in deinem Training Fortschritte machst. Sie müssen also auch die Schulung des Geruchssinns sehen. Es ist sozusagen Physiotherapie für die Nase. Dass es sinnvoll ist, den Geruchssinn zu trainieren, geht aus verschiedenen Studien hervor. Es macht jedoch keinen Sinn in jedem Zustand des Geruchssinns. Auf dieser Seite finden Sie weitere Hintergrundinformationen zum Geruchstraining.

Forschung zum Geruchstraining

Im Jahr 2009 hat Professor Thomas Hummel von der Universität Dresden untersucht, ob das tägliche, intensive Riechen verschiedener Gerüche sich positiv auf den Geruchssinn auswirkt. Die Studie dauerte 12 Wochen und wurde unter einer Gruppe von Menschen mit Anosmie durchgeführt. Diese Menschen hatten alle ihren Geruchssinn aufgrund von Kopfverletzungen, schwerer Infektion der oberen Atemwege oder aus anderen unerklärlichen Gründen verloren. Eine Gruppe musste täglich vier verschiedene Düfte (Rose, Eukalyptus, Zitrone und Nelken) über einen Zeitraum von 12 Wochen morgens und abends riechen. Die andere Gruppe nahm nicht am Geruchstraining teil. Beide Gruppen wurden zu Beginn und am Ende der Studie mit den Sniffin ‘Sticks auf Geruch getestet. Dies zeigte, dass ein großer Prozentsatz der Personen, die das Geruchstraining absolviert hatten, bei den Geruchstests am Ende der Studie eine bessere Punktzahl hatten als die Gruppe, die kein Geruchstraining absolviert hatte.

Neben Dr. Hummel gibt es auch einige andere Studien über die Wirkung von Geruchsübungen, die zeigen, dass sich der 2 mal täglich riechende Geruch positiv auf die Entwicklung der Geruchsfähigkeit auswirkt. Der Effekt macht sich besonders im täglichen Training des Geruchssinns für 6-7 Monate bemerkbar. Die Wirkung des Geruchstrainings hängt jedoch stark von jeder Bedingung ab. Es ist sicherlich keine Medizin, sondern eine Möglichkeit, die Genesung zu beschleunigen und zu stimulieren.

Dufttraining mit der Hummel-Methode

Das am häufigsten verwendete Geruchstraining basiert auf der Forschung von Professor Thomas Hummel von der Universität Dresden. Dieses Training besteht aus 2 mal täglich intensiven Riechen von 4 verschiedenen Düften: Rose, Eukalyptus, Zitrone und Nelke. Dies ist das originelle Dufttraining, wie es von (HNO) Ärzten weltweit verschrieben wird. Dieses Training kann mit Hilfe von 4 Duftstiften durchgeführt werden.

Diese Stifte sind in Zusammenarbeit mit Dr. Hummel wurde von der Firma Burghart entwickelt und ist über unseren Webshop erhältlich. Der Vorteil dieser Stifte ist, dass sie lange halten (ca. 1-1,5 Jahre) und einfach zu benutzen sind. Sie sind sozusagen vier Filzstifte, die nicht mit Tinte, sondern mit natürlichen Düften versehen sind. Jeder Stift hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum, damit Sie sicher sein können, dass die Stifte die richtige Duftstärke haben und zuverlässig für das Training sind. Als Alternative zu den Duftstiften können Sie beispielsweise auch ätherische Öle verwenden.

Die Düfte, die von Dr. Hummel sind Rose, Eukalyptus, Zitrone und Gewürznelke. Da die Aromen in süß, bitter, sauer und salz eingeteilt wurden, wurden auch versuche unternommen, Gerüche zu klassifizieren. Im 1916 versuchte Hans Henning, die Düfte in 6 Kategorien aufzuteilen. Daraus ergaben sich folgende Duftarten (Geruch Prisma): Blumen (wie Lavendel oder Rosenblätter), ätherisch (wie Ether oder einer Reinigungsflüssigkeit), harzig (wie Kolophonium oder Kolophonium), würzig (wie Zimt oder Muskat), verwöhnt (wie Kot oder faulen Eiern) und verbrannt (wie Teeröl), wobei die ersten vier eng verwandt und als die Ecken einer Prismenebene dargestellt sind (siehe Bild). Dies wird auch als Geruchsprisma bezeichnet.

Die von Dr. Hummel ausgewählte Düfte für die 4 Marker basieren auf diesen Düften:

  • Blumen: Rose
  • Fruchtig: Zitrone
  • Würzig: Gewürznelke
  • Harzartig: Eukalyptus